Die Libelle. Roman

le Carré, John

3,50 

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Eine Beschreibung des Buchinhaltes und Informationen zum Autor/zur Autorin finden Sie im Anschluss. Sie sind dem Klappentext des Buches entnommen:

In John le Carres Spionageroman geht es um Israel und Palästina. Er beginnt in Bad Godesberg, als im Haus eines israelischen Diplomaten eine Bombe hochgeht. Bald darauf erscheint Kurtz auf der Bildfläche, ein israelischer Meisterspion, der geschickt und trickreich mit Leben und Schicksalen umzugehen weiß. Kurtz stellt sein Team mit Scharfsinn zusammen, mit hinterlistigem und erbarmungslosem Erfindergeist. Er spielt mit der Eitelkeit eines deutschen Beamten und reaktiviert einen israelischen Agenten, der so kalt ist wie Trockeneis. Doch im Mittelpunkt seines Plans steht »Charlie«, eine junge englische Schauspielerin, die auf eine Rolle im wirklichen Leben vorbereitet wird, die komplexer und gefährlicher ist als alles, was sie bisher in den leidenschaftlichsten Ausbrüchen der Phantasie auf der Bühne gewagt hat. Das Ziel ist nicht einfach ein Bomben­leger — es ist ein palästinensischer Spitzenterrorist. Es geht darum, nah an ihn heranzukommen.

Le Carre gelingt es, alle schützende Tünche, hinter der sich die Charaktere verstecken, Schicht für Schicht abzukratzen, bis er sie bis aufs Mark entblößt hat. Dadurch gibt er seiner Geschichte eine fieberhafte Spannung, die nicht nur aus dem Handlungsablauf herrührt, sondern auch aus dem inneren Drama, das sich in jedem Betroffenen abspielt. Der Schauplatz reicht von der griechischen Insel Mykonos, wo Charlie rekrutiert wird, bis nach London und Salzburg, Berlin, München und Freiburg, nach Jerusalem und zu den palästinensischen Flüchtlings- und Terroristenlagern im Libanon.

Le Carre macht aus den israelischen Agenten keine Heiligen. Sie sind zu grauenhaften Taten fähig. Die Palästinenser begegnen uns als hoffnungslose Menschen, die in ihrer tragischen Vergangenheit verloren sind und zugleich für eine unmögliche Zukunft kämpfen. Wie Charlie, die sich als die Geliebte eines Palästinensers ausgibt, wird der Leser in seinem Mitgefühl für beide Seiten hin- und hergerissen, hat er das Gefühl, daß das, was in Die Libelle geschieht, auch im wirklichen Leben geschehen könnte. Publisher’s Weekly

John le Carre, geb. 1931, studierte in Bern und Oxford Germanistik; er lehrte in Oxford und arbeitete dann einige Jahre für den britischen Geheimdienst in Bonn und Hamburg. Durch seinen Roman Der Spion, der aus der Kälte kam (1964) wurde er weltweit berühmt. John le Carre lebt abwechselnd in England und auf dem Kontinent.

Signatur

Autor: le Carré, John
Erscheinungsort: o. O.
Verlag: Bertelsmann/Europäische Bildungsgemeinschaft/Donauland/Buch- und Schallplattenfreunde/Deutsche Buchgemeinschaft (Buchgemeinschaftsausgabe)
Erscheinungsjahr: o. J.
Auflage: Lizenzausgabe. Die Originalausgabe erschien 1983 im Kiepenheuer und Witsch Verlag Köln
Sprache: Deutsch
Seiten: 574
Gewicht in gramm: 710
Größe in cm: 22,1 x 14,3
Ausstattung: Gebunden mit Schutzumschlag
Bewertung: Geringe Gebrauchsspuren/guter Zustand; Stempel des Vorbesitzers auf der Innenseite des Buchdeckels und auf der Vorsatzseite